Myre – Die Chroniken von Yria Buch 1/6 +Rezension+

Myre – Die Chroniken von Yria Buch 1/6 +Rezension+

Myre – Die Chroniken von Yria Buch 1/6 +Rezension+

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Myre – Die Chroniken von Yria Buch 1/6 +Rezension+

Einst war Yria grün und das Volk, die Ylducian, lebten friedlich gemeinsam mit den Drachen.
An diese Zeit erinnert sich kaum noch jemand. Yria ist eine Wüste mit zerklüfteten Gebirgen und die Drachen von einst schlafen. Durch diese Wüstenlandschaft ist Myre unterwegs. Nie bleibt sie lange an einem Ort, versorgt sich nur mit dem Wichtigsten und zieht weiter. Myre wird als Reisende bezeichnet und ist ständig mit ihrem Reittier Varug in Bewegung. Varug ist aber mehr als einfaches Reittier, der Drache ist Myres Freundin und immer für sie da.

Episch

Die Geschichte von Yria wird auf zwei Doppelseiten vor der eigentlichen Geschichte in wunderschönen ineinander verschlungenen Bildern erzählt. Bereits hier spukte mir zum ersten Mal das Wort episch durch den Kopf. Die Geschichte selbst beginnt mit einer Doppelseite der Landschaft von Yria, bei der ich schon eine Gänsehaut bekam. Noch bevor ich Myre und Varug das erste Mal gesehen hatte, wusste ich, dass ich diese Geschichte lesen muss und es großartig werden würde. So schnell konnte mich Claudya Schmidt mit ihren Bildern in den Bann ziehen. Die Art, wie sie durch ihre Bilder erzählt und dabei mit nur wenig bis gar keinem Text auskommen kann, ist großartig.

Zuerst jagen Varug und Myre durch die Wüste und es dauert ein bisschen, bis der ersten richtigen Blick auf diese tierische Frau freigegeben wird. Die Ylducian sind alle samt Zweibeiner, die Tieren entlehnt wurden. Myres rote Haare legen nahe, dass die eine Füchsin ist. Sie ist hübsch und recht wortkarg. Sie hat einen Humor, so trocken wie die Wüste und ist im Umgang so schroff wie die Gebirge. Dadurch ist sie für mich die Verkörperung von Yria selbst. Auch wenn sie als Reisende bezeichnet, wirkt sie auf mich eher getrieben.

Varug selbst ist ungewöhnlich. Wurden einem auf den ersten Seiten noch “typische” schuppige, dunkle, geflügelte, feuerspeienden Drachen gezeigt, kommt Varug völlig anders daher. Varug ist weiß mit leuchtenden blauen Elementen. Sie wirkt glatt und hat keine Flügel, aber sie scheint Myre zu verstehen und auch ihren Humor zu teilen.

Auch für Comic-Einsteiger geeignetFür Einsteiger

Die Panelführung ist gut nachvollziehbar und zum Einstieg in die Geschichte von Yria braucht es keine Vorkenntnisse. Comiceinsteiger müssen sich hier aber auf eine Erzählung einlassen können, die durch Bilder getragen wird. Ein Fantasy-Epos für Lesefaule und Liebhaber ausdrucksstarker Bilder, obwohl dies der Geschichte nicht gerecht würde.

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Myre 01 Splitter VerlagMyre – Die Chroniken von Yria Buch 1

Autor: Claudya Schmidt, Matt W. Davis
Zeichner: Claudya Schmidt (Alector Fencer)
Übersetzer: Jacqueline Stumpf
Hardcover mit 96 Seiten
Band 1 von 6
ISBN: 978-3-96219-105-4
Erschienen am: 23.04.2018
beim Splitter Verlag

Der Comic wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

Weitere Meinungen findet ihr bei:

Booknapping
Comic Dad
Comic Newbie

und natürlich in unserem Podcast 3 Frauen. n Comics. Der Comicklatsch Folge 1

3 thoughts on “Myre – Die Chroniken von Yria Buch 1/6 +Rezension+

    1. NadelNerd Post author

      Alleine die Bilder sind es auch schon wert den Comic zu kaufen. Myre ist ganz groß, ich könnte mit Sandra stundenlang schwärmen. Mussten uns beim Podcast zusammenreißen.
      Liebe Grüße
      Ariane

  1. Pingback: Rezension: Myre - Die Chroniken von Yria Bd. 1 / Claudya Schmidt & Matt W. Davis - Letterheart

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