TER Band 1/3: Der Fremde +Rezension+

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TER Band 1: Der Fremde

Nackt, ohne Sprache und Erinnerungen, wird “Goltan” in einer alten Grabstätte von einem Plünderer gefunden. Pip durchstöbert die Grabstätten, obwohl es verboten ist, gerne nach alter Technik, auch wenn er mit den meisten Dingen nichts anfangen kann. Er nimmt Goltan mit zu sich und seiner Schwerster nach Hause und stellt überrascht fest, dass Goltan alte Dinge reparieren kann und ihren Zweck erkennt. Sie beschließen, ihn in die Schule zu schicken, damit er Lesen, Schreiben und Sprechen lernt.

Schnell wird Goltan zum Gesprächsthema Nummer eins. Nicht nur das untere Dorf wird auf ihn und seine Fähigkeit, Dinge zu reparieren, aufmerksam, sondern auch die religiösen Führer, die im oberen Teil des Dorfes leben. In den Psalmen wird jemand erwähnt, der wie Goltan aufgefunden und zum Führer wird. Sollte Goltan wirklich diese Person sein?

Alte Instinkte

In TER haben sie meisten Männer sehr feine, hübsche Gesichter. Er gibt tatsächlich mehr Varianz in den Gesichtern der Frauen. Der Weltenbau von TER ist ansehnlich. Zwischen bekannten und unbekannten Tieren überwiegen meist sandige Farben. Die Bilder sind durch Schattierungen und Schraffuren ausgearbeitet und erhalten durch ihre Farbgebung eine zusätzliche Tiefe. Der Aufbau der Geschichte wirkt bekannt aber noch nicht völlig abgedroschen. Geschmückt wir das Geschehen von nackter Haut und zwischenmenschlichen, nicht nur sexuellen, Entwicklungen. Goltan geht einem Gefühl nach, das letztendlich die Geschichte ins Rollen bringen wird und uns am Ende vom ersten Band mit einer zumindest teilweise überraschenden Wendung zurücklassen wird.

TER hat somit einiges zu bieten fremde Welten, komische Viecher, Penis, Titten und Fickeleien. Science Fiction, in der die Welt ihre Fortschrittlichkeit eingebüßt hat. Farben, die eine ästhetische Tiefe in den Bildern erzeugen.

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TER 1, Splitter VerlagSzenario: Rodolphe
Zeichnung: Christophe Dubois
Hardcover mit 80 Seiten
Band 1 von 3
ISBN: 978-3-96219-292-1
Erschienen am: 19.06.2019
beim Splitter Verlag

 

Der Comic wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

 

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