Dune: Haus Atreides 1 +Rezension+

Haus Atreides

Dune: Haus Atreides Band 1

Es herrscht Imperator Elrood IX, doch Kronprinz Shaddam plant schon Intrigen zur Machtübernahme. Baron Vladimir Harkonnen hat seinen Bruder vertrieben und herrscht nun über Arrakis. Der Imperator will mehr über den einzigen Planeten mit Spice erfahren und entsendet den Planetologen Pardor Kynes für intensive Forschungen. Paulus Atreides erhofft sich eine gute Ausbildung für seinen fünfzehnjährigen Sohn Leto und schickt ihn zu seinem Freund Graf Dominic Vernisus auf Ix, den Maschinenplaneten, wo er mit Rombur Vernisus unterrichtet werden soll.

Weit mehr als das Haus Atreides

Die Vorgeschichte zu Dune besteht aus etlichen Handlungssträngen, die sich an verschiedenen Stellen treffen, aber auch wieder trennen. Wir erleben den neunjährigen Duncan Idaho, dessen Familie bei den Harkonnen in Ungnade gefallen ist, und nun nur noch als Beute dient. Das tausend Jahre alte Zuchtprogramm der Bene-Gesserit steht kurz vor dem Abschluss und durch Erpressung wird es weiter vorangetrieben.

Der Titel verrät, dass es hier eigentlich um das Haus Atreides geht, doch in Wirklichkeit geht es um so viel mehr. Letos Neugier und Talent im Kampf werden hier schon etabliert. Auch das Thema der künstlichen Intelligenzen wird aufgezeigt. Es heißt hier, dass keine Maschinen nach deinem geistigen Ebenbild geschaffen werden dürfen. Kurzum, es gibt so viele spannende Zusammenhänge, dass Langeweile einfach ausgeschlossen ist.

Die Welten der Adelsfamilien sind gewaltig und opulent. Jedes Reich ist unterschiedlich gestaltet, jeder Gedankengang wird den Figuren mit einer eigenen Farbe hinterlegt. Die Sprünge zwischen den Handlungssträngen werden mit Standortangaben angezeigt. So werden die Lesenden gut durch die verschiedenen Geschichten geleitet, ohne verloren zu gehen. Trotzdem habe ich es genossen, mir Zeit zu lassen, um die einzelnen Farbwelten der Planeten aufzusaugen.

Es mag den Anschein haben, dass dies alles zu viel ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ich bin erst angefixt und will einfach mehr von dieser epischen Erzählung. Zeigt mir die Welten vor Dune. Zeigt mir, was die Leute geprägt hat, die wir aus dem frisch neuverfilmten Werk kennen. Außerdem will ich mehr von diesen Bildern sehen.

Dune: Haus Atreides ist auf dem Weg eine eigene epische Erzählung zu werden. Fantastische Science Fiction, die nicht nur für eingefleischte Dune Fans lesenswert ist.

Dune: Haus Atreides ...

… zeigt die Vorgeschichte zu Dune auf vielen verschiedenen Ebenen.
… hat ein faszinierendes Artwork.
… ist komplex und bietet seinen Lesenden ausreichend Orientierung.

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Dune: Haus Atreides Band 1

Szenario: Brian Herbert und Kevin J. Anderson
Zeichnungen: Dev Pramanik und Alex Guimarães
Hardcover mit 112 Seiten
ISBN: 978-3-96792-117-5
Erschienen am: 20.10.2021
beim Splitter Verlag

Der Comic wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

Comicadaption des Klassikers Dune

Dune Haus Atreides 1
© Splitter Verlag

Leseprobe über Izneo:

2 Antworten

  1. Anja sagt:

    Juhu Ariane,

    so melodisch wie du, werde ich die Welt von Dune zwar nie beschreiben können, aber ich freue mich das dir der Band genauso gefiel wie mir. Wie du vielleicht auch mitbekommen hast, konnte mich das Buch nicht so recht fesseln, aber ich muss sagen, dass man mich bei den Bildern genauso abgeholt hat wie dich. Gerade der Einblick in die Struktur der anderen Planeten war absolut fesselnd, weswegen ich auch verstehe das der Schaffer, der zuerst Dune verfilmen wollte, für jeden Planeten eigene Musik-Genre wollte.

    Mal sehen was uns die nächsten Bände für atemberaubende Zusammenfassungen und Bilder liefern.

    Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße

    • NadelNerd sagt:

      Hallo Anja,

      vielen lieben Dank. Ich hab immer ein bisschen das Gefühl, ich breche mir einen ab beim Schreiben von Rezensionen. So ein Feedback ist da einfach wundervoll.
      An das Buch habe ich mich bisher nie gemacht, obwohl ich eine alte Ausgabe hier habe. Verschiedene Musik-Genre zu den einzelnen Welten stelle ich mir auch fantastisch vor.

      Liebe Grüße
      Ariane

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