The Faraway Inn +Rezension+

The Faraway Inn

Calisa ist auf dem Weg zur Frühstückspension ihrer Tante Zee, „The Faraway Inn“. Sie möchte den Sommer vor dem Schulabschluss dort verbringen, denn zu Hause ist es momentan nicht einfach. Mit Ethan ist Schluss, und er arbeitet auch noch in der Bodega unten in ihrem Wohnhaus. Allerdings ist sie dort nicht so ganz willkommen. Jack, der Sohn des Hausmeisters, ist irritiert über ihre Ankunft. Dazu hat sie dort keinen Empfang und kein WLAN. Dieser leicht heruntergekommene Zufluchtsort liegt sehr abgelegen.

Eine ganz besondere Zuflucht

Eigentlich wollte sie Tante Zee den Sommer über im Inn helfen, doch sie scheint so gar nicht begeistert von Calisa zu sein. Sie würde nicht hineinpassen und sollte schleunigst wieder abreisen. Zumindest Jack begrüßt sie ein bisschen freundlicher. Im Augenblick ist er das Mädchen für alles und er freut sich, dass Calisa Pancakes zum Frühstück für alle zubereitet. Sie versucht, sich nützlich zu machen, damit sie länger bleiben darf.

Dabei lernt sie auch einige der Gäste kennen. Das sind recht eigenwillige Personen und dann noch die Regeln von Tante Zee. Stelle keine Fragen und öffne keinen Türen. Doch Calisa bemüht sich, ihre Tante zu beeindrucken, und Jack hilft ihr dabei. Gemeinsam führen sie dieses ruhige, ländliche Inn in Vermont und versuchen es wieder ein wenig vorzeigbarer zu machen. Berge, Wälder und jede Menge Natur. Allerdings musste ich mich ein paar Mal daran erinnern, wie jung Calisa ein Jahr vor dem Schulabschluss ist. Sie dürfte etwa 17 Jahre alt sein, wirkt dabei aber oft sehr reif.

Das Faraway Inn erinnert mich ein bisschen an die „Chroniken der Hüter” von Tanya Huff. Auch hier haben wir ein kleines Etablissement mit besonderen Gästen. Es ist magisch, aber dieses Inn ist bei weitem nicht so düster. Calisa fängt an, für die Gäste Frühstück zu machen und zur Teestunde zu backen. Das schafft schnell eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Sie richtet die Gemeinschaftszimmer her und beginnt, den Garten zusammen mit Jack zu gestalten. Dabei vergisst sie ihren Ex schnell, wobei sie krampfhaft versucht, Jack nicht anzuhimmeln. Eine Prise Liebe gibt es also, die sich jedoch nur langsam entwickelt, ebenso wie Calisas Erkenntnis, dass das Inn übernatürlich ist.

Spätestens mit der kleinen Echse Steve, die sich wie eine Katze benimmt, hat mich das Buch gewonnen. Dabei gibt es im Haus noch eine Katze, die jedoch nicht so anhänglich ist. Calisas Schlafshirt „Fight Evil, Read Books” ist einfach großartig. Die Statue ist ein bisschen unstet. Es sind diese vielen kleinen Details, die das Faraway Inn so wundervoll machen.

Ich möchte am liebsten sofort meine Koffer packen und eine Auszeit dort genießen. Mit Pancakes zum Frühstück und einer riesigen Auswahl an Ahornsirup. Sarah Beth Durst hat hier wieder ganz wundervolle Cozy Fantasy geschrieben.

The Faraway Inn
The Faraway Inn ...
… ist ein magischer Ort und Calisa ist ein bisschen ulkig, wie sie die Anzeichen ignoriert.
… hat ein wundervolles Setting mit einen wohligem und cozy Feeling.
… schafft es die Romanze nicht in den Vordergrund zu stellen, obwohl sich doch eine wichtige Rolle spielt.

The Faraway Inn

Szenario: Sarah Beth Durst
Übersetzung: Sara Riffel
Hardcover mit 400 Seiten
ISBN: 978-3-7432-2474-2
Erschienen am: 09.04.2026
beim Loewe Verlag

Das Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

Cozy Fantasy:
The Enchanted Greenhouse und Spellshop 1&2
The House Witch

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