Prüfungsphase

Hatte ich nicht gefühlt eben erst sinniert, dass ja Mitte des Semesters ist und das Semesterprojekt langsam angefangen werden muss? Äh es sind noch drei Wochen bis zu den Prüfungen. Letztes Wochenende wollte ich mit meinen Kommilitonen das Semesterprojekt starten und wir waren am Freitag knapp drei Stunden lang in einem gemeinsamen Onlinemeeting. Haben viel konzeptuelles besprochen und einiges gemeinsam ausprobiert und Grundlagen geschaffen. Den Rest des Wochenendes wollte ich für die Nachholklausur Unterlagen zusammentragen, damit ich mit dem Lernen anfangen kann. Schöner Plan, statt dessen habe ich Korrekturen an der Bachelorarbeit vorgenommen, von denen ich glaube, dass die so gewünscht sind und zur Abstimmung das ganze wieder an meinen Prüfer geschickt. Das war Sonntag um 19 Uhr.

So langsam macht sich also auch schon wieder die aufsteigende Panik breit. Ich muss endlich mit dem Lernen anfangen, ich darf nicht nochmal durchfallen. Dann muss ich auch die Bachelorarbeit vorantreiben aber es gibt technische Probleme mit der zu nutzenden Infrastruktur. Zum Projekt habe ich Recherche betrieben und kann glaube ich im Moment nichts Sinnvolles beitragen. Also ist mein Hirn grade mit dem Projekt beschäftigt und mit den technischen Problemen, für die ich auf externe Hilfe angewiesen bin. Dazu noch viel zu tun auf der Arbeit und schon kann mein Hirn einfaches, dann Such doch endlich einfach die Unterlagen zusammen, nicht mehr ausführen. Das ist übrigens nicht sehr hilfreich Hirn.

Studienunterlagen EKET

Gedankenkarussell

Es ist wohl nicht verwunderlich, dass ich mich in der aktuellen Situation mal wieder frage, ob ich eigentlich den Master machen will oder es als fixe Idee abtue. Andererseits mache ich grade nur deswegen einen weiteren Kurs, den ich sonst nicht hätte belegen müssen. Egal eigentlich muss ich jetzt doch nur erstmal die Prüfungen und im Herbst den Bachelor und meine Hochzeit schaffen. Wenn ich die Auflagen noch richtig im Kopf habe, Verdrängung funktioniert ja so toll, kann ich sowieso erst zum Wintersemester 2021 einsteigen. Das sollte ausreichend Bedenkzeit sein.

Wobei auch die Analysephase nicht einfach war. Führt mal Interviews, wenn keiner Zeit dafür hat. Das war eine schwierige Geburt, aber inzwischen konnte ich mir eine Grundlage schaffen, die Analyse sogar abschließen und ein weiteres Vorgehen daraus ableiten. Da ich nun diese beiden Kapitel abgeschlossen habe und bereits ein Drittel meiner Bearbeitungszeit weg ist, habe ich diesen Stand an meine Prüfer geschickt. Ich bin gespannt, was als Feedback kommt.

Semester 8

Plötzlich ist Prüfungsphase

Eben wartete ich noch auf Feedback zum Bachelor und hab mit dem Semesterprojekt zusammen mit den Kommilitonen begonnen, da hagelt es plötzlich Mails mit “Bitte wählen Sie einen Prüfungstermin” und schon stehst du vor deinem Prüfungsurlaub. Ich habe mehr Urlaub beantragt, als ich jetzt zum Lernen für die Prüfungen benötigen würde und auch das Projekt ist quasi abgeschlossen, bis auf ein paar letzte Feinheiten. Die letzten Wochen waren aber einfach Stress und an der Thesis habe ich nur marginal gearbeitet, da noch Feedback aussteht.

Tatsächlich ist mein Plan für die freie Zeit ein bisschen zu planen. Was muss noch gemacht werden für die Prüfungen nächste Woche. Fertigstellen, üben, wiederholen etc. Außerdem was hat ein weniger zeitnahes Ziel, wie Bachelorarbeit weiterbearbeiten, nächsten Podcast vorbereiten, der Ladies Run gleich nach den Prüfungen. Training, lesen, schreiben usw. da steht ja noch einiges an. Irgendwie möchte ich zwischendurch gammeln. Ich bin momentan einfach im Arsch. Ich hätte ja auch noch ein bisschen Hochzeitsplanung und zu Corona ist es nicht grade ein Selbstläufer, obwohl es nur im Familienkreis ist.

Prüfungen

Sonntag vor Beginn der Prüfungswoche haben wir unser Projekt eingereicht und die zig Formulare dafür ausgefüllt. Als keine Überraschung möchte der Dozent Prüfung auf einer Plattform machen, mit der bisher keiner von uns gearbeitet hat. Beim Test konnten wir auch nur feststellen, dass sie bei keinem von uns funktioniert. Ich werde die Kursinhalte noch mal wiederholen, obwohl ich Samstag schon ganz viel mit meiner Kommilitonin durch gegangen bin.

Für die zweite Prüfung arbeite ich aktuell alles noch mal auf und will noch Musterfälle lösen. Viel weiß ich noch und teilweise muss ich wohl nur wieder richtig in den Fluss bekommen. Trotzdem habe ich massiv Bammel vor der mündlichen Prüfung. Mir fehlen da einfach positive Erfahrungswerte zu. Projekt vorstellen und Fragen beantworten ist einfach nicht dasselbe wie eine mündliche Prüfung als Klausurersatz. Keine Ahnung was er alles in der kurzen Zeit überhaupt fragen kann. Ich bereite mich einfach so gut es geht vor und hoffe auf das Beste.

Semester 8

Nach der Panik kommt die Erleichterung

Es ist ehrlich immer wieder schlimm. Etwa eine Stunde vor der ersten Prüfung, meiner Nachprüfung, wurde ich übelst nervös und lief voll auf dem Mimimi-Modus. Plötzlich das Gefühl wieder alles vergessen zu haben. Als die Prüfung anfing, hatte ich Probleme reinzufinden. Der Sound des Prüfers dröhnte, sodass er nicht ganz leicht zu verstehen war, aber mit der Zeit ließ die Nervosität immerhin nach. So wuselte ich mich durch die Prüfung und habe gut bestanden. Jetzt trennt mich kein Modul mehr von meinem Bachelor und ich kann mit einer Sorge weniger an der Bachelorarbeit arbeiten.

Tags darauf die zweite und letzte Modulprüfung. Eigentlich völlig egal, wie es wird, da es keine Auswirkungen hat, aber erklärt das mal jemand meinem Körper, der wieder eine Stunde vorher die Nervosität aufdreht. Bei der Projektpräsentation haben wir den Dozenten etwa 45 Minuten dicht gequatscht. Danach blieb ihm noch Zeit für zwei Fragen, die wir leicht beantworten konnten. Sein Abschluss war “Machen wir ‘ne eins draus. Schönen Abend noch.” 1,0 oder 1,3. Die Frage: als Gesamtnote oder nur für dieses Projekt? Immerhin gab es diesmal benotete Vorleistungen. Es bleiben also Fragen offen, aber schlecht wird die Note sicher nicht und irgendwann ist sie ja eingetragen.

Semesterende…

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