Semester 5 – Läuft?

Semester 5 beginnt

Am Anfang

Mein letzter Studienbeitrag erschien kurz vor der Freischaltung der Module. Obwohl ich in der Zeit privat einiges um die Ohren hatte, habe ich mich gefreut, wie positiv und motiviert ich dem nächsten Semester gegenüber stand. Zwischendurch hatte ich im Studium immer wieder Durchhänger. Ich war geschlaucht und wusste nicht, wie ich das eigentlich schaffen sollte. Dieses Semester bin ich bei einem anderen Arbeitgeber, wo ich mich im Hinblick auf das Studium verstanden fühle. Jedes Semester habe ich ein Horror-Fach. Diesmal habe ich eigentlich gleich zwei davon. Weder im Bereich Algorithmen und Datenstrukturen noch bei Wirtschaftsstatistik sehe ich meine Kernkompetenz. Dafür habe ich endlich Englisch und Einführung in die wissenschaftliche Projektarbeit. Beide Module haben den Ruf, zwar fordernd, aber gut machbar zu sein und dabei soll auch noch eine gewisse Flexibilität bleiben. Dazu waren die Noten letztes Semester gut ausgefallen.

In Vollzeit gedacht, habe ich die Inhalte des 2. Semesters mit meinem Semester 4 abgeschlossen. Das ist mein erstes komplettes Vollzeit-Semester. Wenn alles gut geht, werde ich am Ende meines Semesters Nummer 5 auch die Inhalte des 1. und 3. Semesters hinter mir lassen können. Damit wären die ersten 3 2/3 Vollzeit-Semester vollbracht. Ein schönes Gefühl, wenn man sieht, wie die Anzahl offener Semester kleiner ist als die der bereits bestandenen.

Die erste Woche

Unterlagen, Termine, zu spät freigeschaltet Module und zwei akute Einsendeaufgaben. Also ein ganz entspannter Einstieg. Zwei meiner Module warten mit Skripten um die 600 Seiten und mehr auf, eines ist sehr kompakt gehalten und eines so aufgebaut, dass ich einfach nicht weiß, wie umfangreich es eigentlich werden wird. Es sind für das Semester fünfzehn Chats im Englischmodul geplant, davon sind zehn Pflicht. Zusätzlich gibt es acht EAs, aber nur drei müssen bestanden sein. Eine davon scheint über drei Woche erstellt werden zu sollen. Es ist sehr unübersichtlich, da muss ich in Ruhe alles durchlesen und das sind auch schon 44 Seiten.

Wirtschaftsstatistik scheint mit einer eigenen Software zu arbeiten. Also muss ich mich auch hier kurzfristig damit auseinander setzen und mich arbeitsfähig bekommen. Für ADS muss erst noch die Gruppenwahl erfolgen, bevor es da Fahrt aufnimmt. Mein größtes Problem ist aber ein Thema für die wissenschaftliche Projektarbeit zu finden. Ich hatte nun einige Meinungen und Ideen eingeholt und muss am Wochenende dringend eine Entscheidung und Marschroute für den Rest des Semesters festlegen. Nächste Woche ist da bereits der Abgabetermin und zwei Tage später ist auch die erste EA für Englisch fällig. Deswegen muss ich leider meinen Wochenendtermin canceln. Das Semester beginnt übrigens erst offiziell in zwei Wochen.

Frühstück und Lernen

Die zweite Woche

Ich glaube ich habe ein Thema für meine Projektarbeit. Ich muss noch ein paar Informationen nachlesen, dann kann ich hoffentlich zum Mitte der Woche auch das Thema fristgerecht einreichen. Meine erste EA habe ich auch bereits eingereicht. Ich fürchte, einige haben diese verpasst, da das Semester erst nächste Woche offiziell anfängt.

Die dritte Woche

Der erste Englisch Chat stand an und eine neue EA gab es gleich noch dazu. Am Feiertag wollte ich eigentlich etwas vorarbeiten, stattdessen habe ich mich auf den Podcast vorbereitet und ganz viel anderes Zeug gemacht. Am Wochenende wollte ich dann in die Skripte einsteigen. Diese Skripte sind teilweise sehr überarbeitungswürdig. Die haben sich leider recht schwierig lesen lassen. Ende vom Lied war, dass ich Wirtschaftsstatistik nicht mehr anfangen konnte. Dafür habe ich frühzeitig eine EA abgeschlossen und kann mir am nächsten Wochenende für die Gruppenaufgabe Zeit nehmen. Was heißt Zeit, Samstag bin ich auf eine Hochzeitsfeier eingeladen.

Die vierte Woche

Englisch Chat lief, abgegebene EA bestanden. Gut soweit. Diese Woche steht keine EA für Englisch an, nur ein bisschen lesen. Dafür muss ich die ADS-Abgabe vorbereiten. Freitag habe ich Englisch vorbereitet und Sonntag nach sechs Stunden Schlaf und ganz viel Kaffee gab es den ganzen Tag ADS. Dabei war ich leider nicht so erfolgreich, aber vorbereitet habe ich was.

Die fünfte Woche

Mal wieder Englisch Chat und davor endlich mal mit Wirtschaftsstatistik angefangen, wer braucht schon Freizeit? Tags drauf haben wir spät abends die ADS EA abgeglichen. Das Skript ist für mich leider ziemlich dünn und ich habe mich mehr schlecht als recht durch die EA gekämpft. Die nächste EA für EWP ist veröffentlicht, erstellen der Zeitplanung für das Projekt. Ich habe die nun gemacht und ich denke, ich bin im Verzug. Am Wochenende hatte ich tatsächlich mal keine Termine und dafür einen Non-Stop Verabredung mit den Skripten. Tatsächlich habe ich alles aufgeholt, außer das EWP-Skript und in ADS wollte ich noch das Master Theorem besser verstehen.

6 Wochen später

Ist der Schwung geblieben? Ich hänge in EWP hinterher, in ECS bleibe ich notgedrungen immer auf dem Laufenden. Ich komme abends nicht mehr zum Lesen und beklage mich über den Workload. Der Schwung ist weg, der Semesteralltag hat mich zurück. Diese Woche wird es Zeit für die erste Präsenz. Am Montag zur ECS Vorlesung fiel mir das Sprechen insgesamt schwer, da ich erst knapp 30 Minuten vor der Vorlesung nach Hause kam. Meine kurze Präsentation habe ich trotzdem geschafft. Die erste EA in ADS ist bewertet worden und bestanden. Ich hoffe in der Präsenz lernen wir dann ordentlich was.

Der Klassiker: Bier und Pizza in der Präsenzunterkunft

Präsenz

Ich wurde vor dem Wirtschaftsstatistik Prof gewarnt, wegen seiner Eigenheiten. Er könnte schon in Rente sein, tigert die ganze Zeit von links nach rechts, erklärt aber sehr anschaulich die Zusammenhänge und Fachbegriffe mit einfachen Beispielen. Da hatte ich schon deutlich schlechtere Vorlesungen.

In Wissenschaftliche Projektarbeit hat uns der Dozent sehr genau erklärt, was er sehen möchte in unserer Ausarbeitung und welche Fehler wir vermeiden sollten. Was gilt es zu beachten, die kleinen Stolperfallen etc. Wirklich sehr hilfreich.

Auch in Algorithmen und Datenstrukturen haben wir gezeigt bekommen, wie der Dozent gerne unsere Abgaben und Prüfung haben möchte. Das kann in dem Fach nun gut oder schlecht sein. Zumindest weiß man jetzt das Schema, nach dem man arbeiten muss, ob es nun naheliegend ist oder nicht. Einige Aufgaben wurden erklärt und durchgesprochen. So richtig klick hat es noch nicht gemacht, aber der Nebel lichtet sich.

Irgendwie bekomme ich langsam das Gefühl beim Lernen immer zu essen. Komisch…

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3 Antworten

  1. Wow, das klingt ja – höflich gesprochen – herausfordernd. Ich wünsche dir viel Kraft!

  1. 27. Juni 2020

    […] gab es am Freitag einen mal wieder viel zu langen Beitrag über mein Studium. Diese Beiträge werden immer mehr zu einer Art Tagebuch. Der erste Bock meines fünften Semesters […]

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