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Meine Prüfungsphase ist vorbei und langsam ordnet sich mein Kopf wieder in den normalen Zustand zurück. Samstag war die letzte Prüfung des Semesters und ich hatte grade mal den Sonntag Zeit zum Entspannen. Inzwischen ist auch Buchfresserchen aus der Sommerpause zurück und gleich ihre zweite Montagsfrage trifft mein Interesse. Ich darf also wieder über Comics schreiben.

Von manchen Buchreihen gibt es eine Comic-Version. Ist das etwas, das dich interessiert oder findest du es überflüssig?

Interessant finde ich diese Adaptionen immer und ich habe auch einige. Zum Beispiel habe zwei Lovecraft Comics. Einer davon ist, naja, dürftig, der Andere hoch interessant und künstlerisch.

Lovecraft

Ich habe außerdem American Gods als Buch gelesen, als Serie geschaut und den ersten Comic Band gelesen. Der Comic ist dichter am Buch als an der Serie. Das hat mir gut gefallen aber ich glaube ich habe da eine Übersättigung.

American Gods

American Gods

Noch eine weitere Romanfigur ist mir erst später eingefallen. Der gute Dr. Watson, der in dem Comic aber eher frei interpretiert wurde. Als Sherlock Fan, finde ich aber auch diese Version sehr spannend.

Für einige bedeutet das Medium Comic, dass einem die Vorstellungen zu einem Charakter genommen werden durch die Visualisierung. Andererseits sind da Künstler am Werk und eine beschriebene Landschaft kann einem im Comic dann den Atem verschlagen. Ob Romane oder Comic (in welcher Form auch immer) beides sind Kunstformen und beide haben ihren eigenen Charme.

Vielleicht lässt sich nicht jedes Buch gut in einem Comic wandeln aber für mich ist es definitiv interessant. Zum Beispiel steht ganz aktuell ein Comic auf meiner Wunschliste, der auf einem Buch basiert. Das Buch wurde bisher nicht ins Deutsche übersetzt aber der Comic auf Deutsch wird in Kürze erscheinen. Was der Autor wohl davon hält?

Wie ist es bei euch, seid ihr an Comics zu Büchern interessiert? Habt ihr vielleicht sogar eine Lieblingsadaption?