Die Hexen von Venedig 2 +Rezension+

Die Hexen von Venedig 2

Neunzehn Jahre nach den Geschehnissen aus Band eins von „Die Hexen von Venedig“ ist die Pandemie erneut ausgebrochen. Schwerer als zuvor greift der Schmetterlingsvirus um sich. Nur wenige sichere Orte gibt es noch und fast alle Menschen sind gefährdet, doch die inzwischen junge Frau Carolina ist seit ihrer Geburt immun.

Die Schmetterlingsdystopie geht weiter

Sie lebt mit ihrem Vater in einer Kolonie, in der sie schon als Kind aufgenommen wurde und aufgewachsen ist. Doch ihr Vater ist immer wieder außerhalb der Kolonie unterwegs, wo ihm die Schatten der Hexen, die Schmetterlingsmenschen, gefährlich werden können. Diesmal ist er schon ziemlich lange abwesend, was Carolina Sorgen bereitet. Sie möchte sich auf die Suche nach ihm machen, doch dies halten sowohl der Rat als auch ihr Freund Evan für zu gefährlich.

Die Verbindung der Texte mit den vielen Bildern ist erneut grandios. Die Entwicklung von Carolina kann man anhand der Bilder vom Kind zur jungen Frau nachvollziehen. Immer wieder wird die illustrierte Rahmenhandlung durch wortlose Erzählstränge durchbrochen, die die Welt außerhalb der Kolonie darstellen. Doch das ist nicht der einzige Kniff, der uns hier erwartet. Besonders beeindruckend sind die halbdurchsichtigen Seiten gegen Ende der Erzählung, die überlappend ein Gesamtbild ergeben.

Im Mittelpunkt steht hier die Suche von Carolina nach ihrem Vater. Im Gegensatz dazu steht die Suche ihres Vaters, der immer noch auf eine Heilung hofft. Die Apokalypse ist greifbarer als im ersten Band, doch eine mögliche Rettung wird nur kurz gezeigt. Der Anfang wird in bedächtiger Geschwindigkeit erzählt, dafür ist das Ende ein bisschen zu schnell. Vielleicht ist es aber auch nur so schnell oder so langsam, wie wir es uns wünschen. Lasst euch erneut von den unglaublichen Bildern der „Hexen von Venedig“ beeindrucken. Mich hat das Ende mit seinen Bildern verzaubert, trotz der grausamen Realität.

Die Hexen von Venedig 2 ist nicht der Abschluss, den ich mir erhofft habe, doch auch kein schlechtes und auf jeden Fall sehr ansehnliches Ende.

Die Hexen von Venedig 2 ...

… ist eine unglaublich großartig illustrierte Geschichte, die das Werk zum Ende bringt.
… wird durch die Suche nach einem Gegenmittel getrieben.
… hat mich erneut verzaubert.

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Die Hexen von Venedig 2 – Die Erwählte

Szenario: Sébastien Perez
Zeichnungen: Marco Mazzoni
Übersetzung: Edmund Jacoby
Hardcover mit 120, davon 32 Seiten transluzide Seiten
ISBN: 978-3-96428-301-6
Erschienen am: 01.02.2026
bei Jacoby & Stuart

Der illustrierte Roman wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

© Jacoby & Stuart

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