| Montagsfrage | Wie steht Ihr zu dem aktuellen Farbschnitt-Hype?

Montagsfrage

Montagsfrage #85

Jeden Montag stellt Sophia von Wordworld die Montagsfrage.

Sophia fragt diesen Montag:

Wie steht Ihr zu dem aktuellen Farbschnitt-Hype?

Kurzfassung: Eine unserer letzten Podcastfolgen hieß „Seite 17 oder Scheiß auf Farbschnitte

Langfassung: Klar finde ich Farbschnitte schön. Ich habe auch einige, weil ich ein Buch gekauft habe und es zufällig eigenen Farbschnitt hatte. Bei German Kaiju 2 hatte ich am Stand nachgefragt, warum sie denn nicht die Bücher so stellen, dass die Farbschnitte zu sehen sind, weil es dadurch für eine bestimmte Gruppe gleich viel attraktiver wirkt. Ok, wohl nicht die Gruppe, die sich sonst über Monsterangriffe in Deutschland freut.

Ich gebe auch zu, dass ich Das Porzellanhaus gesehen habe und nur dachte „Wow, ist das schön“. Ich überlege immer noch es zu kaufen und zu 60 % ist es wahrscheinlich, dass ich einfach das eBook nehme, ganz ohne Farbschnitt. Verdammt, Bilder angesehen, dieser Vorsatz und es hat ein Leseband. Das ist tatsächlich ein Mehrwert, es bringt sein Lesezeichen schon mit.

Erinnert ihr euch noch an diesen Minimalismus- oder alles Beige-Trend? Da haben Leute ihre Bücher mit dem Seitenschnitt nach vorne gestellt, weil ihnen die bunten Rücken zu unruhig waren. *kicher* Ob, die nun extra auf Ausgaben ohne Farbschnitt warten oder bewusst keine Farbschnitte kaufen?

Ein hübsches Buch ist auffälliger in den sozialen Medien, dadurch verkauft es sich besser. Der Anreiz, warum die Verlage also auch auf Farbschnitte setzten, ist nachvollziehbar. Günstige Werbung. Ich bin aber nicht dazu bereit, wie Sophia schrieb, 6 Euro mehr für ein Buch zu zahlen, wenn der einzige Mehrwert ein Farbschnitt ist.

Farbschnitte sind tatsächlich nicht ganz neu. Meine Mutter hatte diverse alte (mir kamen sie als Kind alt vor) Bücher mit „Goldkante“. Die Farbschnitte werden nun aufwändiger und ich persönlich finde einfache schwarze Farbschnitte auch schön. Als Comicleserin, muss ich auch sagen, dass die Mehrzahl meiner Bücher sowieso an der Schnittkante bunt wirken, durch die bedruckten Seiten, jedoch nicht die Schnittkante eingefärbt wurde.

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5 Antworten

  1. Andrea sagt:

    Huhu Ariane 🙂

    Als Bibliotheksleserin ist es mir eigentlich egal, wie das Buch aussieht (okay, stimmt nich, aber definitiv in Bezug auf den Farbschnitt). Ich sehe auch absolut nicht ein, mehr Geld für eine optische Veränderung auszugeben – frage mich aber schon, wann sich das auf die generellen Buchpreise auswirken wird. Billig ist die Produktion ja nicht. Ich fand es noch schöner, als so ein Farbschnitt mal was besonderes war.

    Lieben Gruß
    Andrea

  2. W sagt:

    Hey Ariane,

    haha an den Minimalismus-alles-Beige-Trend erinnere ich mich tatsächlich noch 😉 Den habe ich wiederum aber auch wieder nicht verstehen können, ich möchte ja auf einen Blick sehen, welche Titel bei mir im Regal stehen!

    Liebe Grüße
    Sophia

  3. KiraNear sagt:

    Hallo^^

    Ich muss ehrlich sein, dieser „Minimalismus-alles-Beige“ – Trend ist dagegen an mir total vorbei gegangen und ich habe auch keine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen darf^^°
    Dass die Bücher beige sind, so wie die Bücher früher? Oder nur der Buchrücken?

    Liebe Grüße,
    Kira

    • NadelNerd sagt:

      Hallo,

      die Leute, die gerne alles so einheitlich Beige in ihrem Heim haben, haben die Bücher mit dem Seitenschnitt nach vorne hingestellt, damit alles ruhiger wirkt. Wenn du dann mal ein Buch gesucht hast, musstest du halt dein ganzes Regal ausräumen, damit du überhaupt weißt, was da für Bücher stehen.

      Liebe Grüße
      Ariane

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