USA 5 – An der Küste Richtung Süden – LA – San Diego

USA 5 – An der Küste Richtung Süden – LA – San Diego

USA 5 – An der Küste Richtung Süden – LA – San Diego

Heute waren wir den ganzen Tag auf der Straße, von San Francisco ging es erstmal nach Monterey, an die Fisherman’s Wharf. Diese war icht so überlaufen wie in SF und hier werden die Kunden mit Kostproben der jeweiligen Muschelsuppe in die Restaurants gelockt. Rein sind wir zwar nicht, aber wir konnten es uns nicht entgehen lassen, die leckerste Suppe in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot zu genießen. Chowder Bread Bowl nennt sich dann das Ganze. Beim Essen kann man dort die Seelöwen betrachten, viel besser, als in SF. Es gibt auch Pelikane die zwischen den Seelöwen schwimmen.

 

Pelikan und co.

 

 

Chowder Bread Bowl

Den 17 Mile Drive in Carmel haben wir ausgelassen, wir waren auch schon von den Häusern begeistert, die man direkt von der nicht zollpflichtigen Straße
aus sehen konnte. Im Julia Pfeiffer Burns State Park kann man, wenn auch nicht aus der direkten Nähe, ein altes ‚Strandhaus‘ ansehen und erleben, wie die Natur durch einen Erdrutsch einige Meilen weit entfernt verändert werden kann. Dieser hat, weitergetragen durch die Strömung, einen kleinen Standabschnitt mit
Wasserfall entstehen lassen, auf den man einen tollen Ausblick hat. Wirklich hübsch und einen Zwischenstopp wert!

 

Aussicht vom Highway 1
Julia Pfeiffer Burns State Park

 

Hearst Castle haben wir leider erst nach Beginn der letzten Tour erreicht. Danke lieber Schleicher vor uns! Das kleine Museum am Fuß des Anwesens hatte aber noch offen, so konnten wir uns zumindest dort noch etwas umsehen und über die Geschichte des Medienmoguls und seines irrsinnigen Bauprojektes erfahren.

 

 

In Pismo Beach kamen wir dann noch pünktlich zum Sonnenuntergang hinter den Hügeln des Strandes an. Ein wirklich schöner Anblick! Kleiner Spaziergang am Strand und ein tolles, großes Zimmer mit Terrasse. Morgen geht es dann weiter nach LA.

 

 

 

Guten Morgen Pismo Beach! Weil es hier so schön ist, haben wir uns noch für ein gemütliches Frühstück mit Standblick entschieden und sind erst gegen Mittag los Richtung LA. Im Hotel eingecheckt, kamen dort erstmal die typischen Hollywood Sachen dran. Also Walk of Fame und Chinese Theater. Das eine oder andere Bild von Fußabdrücken gemacht und eine kleine Runde bummeln, danach zum Mexikaner essen. Tamarind Magarita und Enchilada, beides so noch nie in Deutschland gegessen bzw. getrunken. Tamarind ist mir bislang noch nie begegnet und die Enchiladas die ich bis dahin gegessen hatte, waren anders zubereitet. Aber alles lecker! Spontan würde ich noch so eine Magarita nehmen…

 

Aussicht beim Frühstück in Pismo Beach
Tamarind Magarita, Enchilada und Burrito in LA
 

 

 

 

Dann der Klassiker: Der Universal Studios Park. Gleich zur Öffnung des Parks waren wir da. Somit konnten wir noch einen guten Parkplatz bekommen, brauchten in keiner Schlange stehen und haben im Park erstmal gefrühstückt. Danach sind wir zuerst auf die Studio Tour gegangen. Die Wartezeit war mit 15 Minuten angekündigt, für die Besetzung der nächsten Tram waren aber noch Plätze frei und sie fuhr vielleicht 5 Minuten später vor. Auch mit den Außenplätzen hatten wir Glück, so konnte man Vieles gut sehen und freundlicherweise waren viele der spannenden Sachen links, so dass die zuletzt Einsteigenden am besten sehen konnten.

 

 

Viele der Sehenswürdigkeiten der Tour kennt man schon aus Film und TV. Ein Klassiker: die „einstürzende Brücke“! Rüttelt schön und wurde z.B.  für Aufnahmen bei „Zurück in die Vergangenheit“ genutzt Die Skull Island Höhlen kennt man aus King Kong , sie wackeln auch ordentlich und bieten einen kleinen 3D Film, um die Tourgäste zu bespaßen. Zusätzlich gibt esviele Bürobereiche und Studios zu sehen, z. B. für CSI Las Vegas. Man passiert das alte Bates Motel, kommt am Hafen des „Weißen Hai“ vorbei, wo man auch Aufnahmen für „Mord ist ihr Hobby“ machte. Zusätzlich sieht man ein Flugzeug, dass als Absturzstelle in Krieg der Welten inszeniert wurde.

 

Skull Island
Cabet Cove, Main oder Amity Island
Bates Motel
Flugzeugabsturz aus Krieg der Welten

 

Natürlich fehlt auch die Fahrt in den U-Bahnhof mit dem Erdbebensimulator nicht. Man kennt ihn in voller Länge aus Beverly Hills Cop, im Film als Teil des Vergnügungsparks. Die Studiotour dauert insgesamt ca. 45 Minuten und man kriegt einen guten Eindruck, was Sets angeht und fährt gegen Ende auch  bei den
Desperate Housewives vorbei. Die Straße ist viel enger als man vermutet. Da kann auch eine kleine grüne Ecke mit Rasen und zwei Bäumen im Hintergrund ein
Park überall auf der Welt werden.

Erdbeben in der U-Bahn
 
Danach ging es für uns gleich weiter mit den Fahrgeschäften, als erstes die im untern Teil des Parks. Transformers 3D. Eine witzige und gelungene Mischung aus realer Achterbahn und 3D Filmsequenzen. Generell wird bei jedem Fahrgeschäft Wert auf die Story gelegt. Oft werden Filme vorab gezeigt, selten, wie bei der Wildwasserfahrt im Jurassic Park, erzählt sich die Story selbst. Im Übrigen eine sehr nasse Fahrt, aber die Haare trocknen anschließend in der Mumie bestens. Das ist eine Katapultachterbahn, die durchs Dunkle fährt. Macht richtig Spaß! Vorher müssen aber große Taschen abgegeben werden, aber auch das ist hier durchdacht. Es gibt Schließfächer für 90 Minuten gratis und der Schlüssel ist der Fingerabdruck.

 

 

 

 

Der obere Teil des Parks bietet außer Fahrgeschäften auch Shows. Eine, wie ich finde, spannende aber leider zu kurze Show gibt Auskunft über Tricktechnik und visuelle Effekte. Eine andere über die tierischen Darsteller, von denen viele gerettete Tiere aus Tierheimen sind, die dann für Film und Fernsehen ausgebildet wurden. Die beeindruckenste Show ist Waterworld. Klar, hey, der Film war Müll, aber die Show glänzt mit  Stunts und Pyrotechnik. Wow, echt beeindruckend, dass in dem keinen Pool auf mal ein Wasserflugzeug „landet“, Hammer! Auch das House of Horror ist nicht zu verachten. Allerdings muss ich als geübter Horrorfilmgucker leider sagen, dass die Erschrecker an offensichtlichen Stellen sind und es ist nicht gewünscht ist, ihnen zu winken, wo man sich doch bitte erschrecken soll.

 

Escelator Land oder die lange Fahrt nach oben
„Bühne“ für Waterworld
 

Neustes Fahrgeschäft ist Minion Mayhem. Ja, wir alle lieben die Minions aus „Ich, einfach unverbesserlich!“! Die Einleitung ist leider sehr lang, aber das virtuelle Fahrgeschäft verursacht schon Übelkeit. Eine riesige Plattform, auf der die Zuschauer durch eine super 3D-Welt getragen werden. Gleiches Prinzip, nur kleiner als bei den Simpsons, aber spätestens bei Shrek 4D wird einem das Vorgeplänkel viel zu lang und das Kinoerlebnis in 4D lässt doch eher zu Wünschen übrig. Damit hatten wir aber einen kurzweiligen Tag zwischen Souvenirläden und Fahrgeschäften. Vor dem Park in der Einkaufspassage ließen wir den Tag dann mit einem kleinen Hot Dog, Corn Dog und Chili Cheese Fries Gelage ausklingen.

 

 

 

Was macht man noch in LA? Richtig man fährt nach „Außerhalb“. So auch wir: Frühstück und Schlendern in Santa Monica. Ein wenig an den Pier, den Strand und weiter nach Venice Beach. Da war was los! Promotion mit Gratisjoghurt, Schaumkanonen und Frozen Coffee. Dann noch Muckimänner gucken und die vielen kleinen Stände und Läden begutachten. Merken, dass es auch trotz dem ganzen Eincremen Sonnenbrand gibt. Autsch. Dann ging es nach dem Strandtag wieder gemütlich zurück, im Food Court des noblen Einkaufcenters noch schnell ein, zwei Wokgerichte mitgenommen und im Hotelzimmer mit Bier, Schatten und viel Feuchtigkeitscreme für den Sonnenbrand den Tag verabschieden.

Santa Monica Pier
„Mitch“
Schaumschlacht in Venice
Hier trainieren die Bodybuilder
Hier trainieren alle und das gratis

Weil es uns so gut gefallen hat, wollten wir auf dem Weg nach San Diego noch mal in Santa Monica frühstücken. Vorher stand aber noch ein Programmpunkt an: das Hollywood Sign. Wir haben uns für den Ausblick vom Observatorium entschieden. Ebenfalls hat man von dort auch einen guten Ausblick auf die besseren Wohngegenden. Irgendwie nicht so spannend diese Buchstaben…

 

 

 

 

In San Diego angekommen, gab es noch einen kleinen Abstecher zur Altstadt und zur Schonung einen gemütlichen Abend auf dem Balkon unseres Hotels.Nach unserem ausgiebigen Waffelfrühstück, eingebackene Baconstückchen in der Waffel und dazu Eier und Obst, ging es in die Innenstadt. Als erstes haben wir den Horten Plaza angesehen. Das Einkaufscenter ist nicht grade riesig, aber hat eine interessante, verschachtelte Architektur. Danach ging es auf die Midway, ein ausgedienter Flugzeugträger aus den 40ern, der über 50 Jahre lang diente. Eigentlich sind so Militärsachen gar nicht meins aber warum nicht mal ausprobieren. Es kostet 20 $ Eintritt pro Person und man bekommt eine Audiotour dafür, in (gutem) Deutsch und kann dann damit das Schiff entdecken. Man geht entweder der Reihenfolge nach oder kreuz und quer, man muss nur die Nummer des Exponates in das Gerät tippen und hört die Beschreibung sowie auch ab und an Erzählungen der ehemaligen Besatzung.

Beim Horten Plaza

Man Betritt den Träger mittschiffs im Hangardeck und beginnt die Ausstellung im Heck anzusehen. Als erstes steht man plötzlich neben den Kojen des Fußvolkes und stapft dort weiter durch zur Ankerkette und den einen oder anderen besseren Unterkünften. Im Bug sind die diversen Essensmöglichkeiten zu besichtigen, sowie der Waffenfahrstuhl. Die Montage der Torpedos erfolgte übrigens oft zwischen dem essenden Fußvolk. Dafür konnte sich die Führungsriege in Schale schmeißen, in die Offiziersmesse gehen und dort mit echtem Silberbesteck und Tischdecken essen. Aber in Arbeitskluft dann bitte in eine extra dafür vorgesehene Messe, liebe Offiziere.

 

Kojen auf dem Gang
Essen mit Silberbesteck

Als Petty Officer hatte man auch eine eigene Messe, die betrat nicht mal der Kapitän ohne Einladung des ranghöchsten Pettys. Regeln haben die da, das glaubt man gar nicht. Zwischen Maschinenraum und Krankenstation gibt es so einiges zu entdecken, bis man dann auf das Flugdeck kommt, das im Übrigen in der bereits dritten Konfiguration in den Ruhestand gegangen ist. Hier stehen haufenweise Flugzeuge und Helikopter rum. Auf dem Hangardeck konnte man schon ausprobieren, wie einem das eine oder andere Cockpit passt, oben kann man auch in einem noch kompletten Flugzeug Platz nehmen.

 

Hangerdeck
Probesitzen im Cockpit

Außerdem gibt es noch eine gesonderte Führung durch die Brücke und Flugkontrolle. Etwas Wartezeit muss man schon mitbringen, denn man muss dort in keinen Gruppen die einzelnen Stationen aufsuchen und bekommt dann alles von einem der vielen Ehrenamtlichen erklärt. Alles viel spannender, als ich gedacht hatte. Zur Erholung kann man dann  auf einem der beiden Flugzeugfahrstühle Platz nehmen und etwas essen oder trinken und sich freuen, dass nicht, wie früher, die Flugzeuge in 10 Sekunden Intervallen nach oben auf Deck gefahren werden, so dass man einfach entspannen kann.

 

Danach sind wir weiter an der Promenade entlang mit Blick auf die Coronado Brücke. In Richtung Gaslamp Quarter stolperten wir über das Seaport Village. Kleine Häuschen mit Geschäften und Teichen, als Dorf angeordnet. Klar ein Touristenfänger, aber doch ein Platz zum Wohlfühlen. Weiter an der Promenade lang bis zum Convention Center. Leider war grade keine Comic Con, aber immerhin haben nicht nur die vielen Läufer, sondern auch wir die vielen Treppenstufen des Convention Centers genutzt und sind über das Center drüber gelaufen und von dort direkt ins Gaslamp Quarter auf der anderen Straßenseite gegangen.

 

 

 

 

Dort hatten wir auch schon fast wieder unser Auto erreicht. Wir bestaunten noch die Massen, die zum Baseball Stadion strömten und haben uns noch in einem Sport- und Andenkenladen umgesehen. San Diego Männer T-Shirts in S auf 5$ reduziert? Es hat mir auch gepasst, also kam es doch gleich mit nach Hause. Im Hotel haben wir dann noch im mexikanischen Restaurant gegessen und die Happy Hour für eine riesige Margarita und leckere Burritos genutzt. Ja, hier hätte ich auch gerne wie im Yosimite noch einen Tag dran hängen können, aber morgen geht es schon wieder Richtung Las Vegas und die letzten Tage vor dem Heimflug brechen an. Etwas Wehmut, aber auch große Sehnsucht nach meinen Katzen.

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